Flamenco - ein Stück andalusische Kultur
Der Flamenco ist aus der andalusischen Kultur nicht mehr weg zu denken. Seit dem 15. Jahrhundert liessen sich die Zigeuner in Cádiz, Sevilla, Jerez de la Frontera und Granada nieder. Allerdings wurden Sie diskriminiert und von der Inquisition verfolgt. Erst viele Jahre später durften Sie ein menschenwürdiges Dasein führen und ihre geliebte Kunst, den Flamenco, vorstellen.
Der Flamenco besitzt die Formen eines Rituals, traditionell beginnt der Flamenco damit, dass der Sänger die Hand auf die Schulter eines Freundes legt. Man hört Schreie und schmerzverzerrte Gesichter.
Ungefähr im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Flamenco zu seiner heutigen Form, mit einem Gesang, dessen Strophen von Schmerz und Leid handeln, einem Tanz, der von rhythmisch ergänzenden
Klatschen und Fingerschnippen oder Zwischenrufen ergänzt wird.
Heutzutage wird professioneller Flamenco auf Bühnen in den sogenannten „tablaos", den Flamencolokalen, dargeboten. Der Flamenco ist heutzutage eines der bekanntesten kulturellen Merkmale Spaniens.
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